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Der pH-Wert ist bei einem Gartenteich einer der wichtigsten Faktoren im Hinblick auf die Wasserqualität. Wenn der pH-Wert nicht auf die Bedürfnisse der Teichbewohner abgestimmt ist, kann das negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Koi haben.

pH leitet sich von lateinischen Ausdruck „pondus hydrogenii“ ab, damit ist das Gewicht der Wasserstoff-Ionen gemeint. Als Grundlage dient hier das Verhältnis der Ionen, die in dem Medium enthalten sind. Im sauren Bereich finden sich vorwiegend Oxonium-Ionen mit positiver Ladung, während im basischen Bereich mehr Hydroxid-Ionen vorliegen. Ist das Medium neutral, so sind die Ionen zu gleichen Anteilen enthalten.

Der pH-Wert gibt an, ob das Wasser (oder ein anderes Medium) sauer, neutral oder basisch ist. Die Skala reicht von 0 bis 14. Beträgt der pH-Wert 0 bis 7, spricht man von einer sauren Lösung. Liegt der PH Wert bei genau 7, ist die Lösung neutral und bei Werten zwischen 7 und 14 liegt eine basische Lösung vor.

In einem Gartenteich ist der pH-Wert ein wichtiger Indikator für das Wohl der Koi. Der pH-Wert unseres Trinkwassers liegt zwischen 6,5 bis 9,5. Dieser recht große Bereich ist in Deutschland rechtmäßig und führt dazu, dass der pH-Wert in einem Koi-Teich mitunter überwacht und eventuell angepasst werden muss.

Der pH-Wert eines Koi-Teichs sollte zwischen 6,5 und 8,5 liegen, um sicherzustellen, dass die Tiere sich gut entwickeln und nicht von Krankheiten befallen werden. Wenn der pH-Wert zu stark ansteigt oder abfällt, können die Koi mit vermindertem Wachstum, Verschlechterung des Gesundheitszustandes sowie Verblassen der typischen Färbung reagieren.

Bei einer Veränderung des pH-Wertes ist jedoch zu beachten, dass einerseits die Koi plötzliche und starke Veränderungen der Wasserqualität nur schwer verkraften. Aus diesem Grund muss die Modifizierung des pH-Wertes langsam und schrittweise erfolgen, damit die Gesundheit der Koi nicht noch mehr leidet. Andererseits lässt sich der pH-Wert nachträglich nur schwer in großem Maße verändern. Ist der pH-Wert erst einmal drastisch gestiegen oder gesunken, sind Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserqualität oft vergebens. Daher empfiehlt es sich, den pH-Wert des Teichwassers konstant zu überwachen. Leichte Schwankungen sind dabei normal und tageszeitabhängig.

Der pH-Wert des Koi-Teichs lässt sich einfach durch Tropftests oder Teststreifen aus Papier überprüfen. Dabei entnimmt man eine kleine Menge des Teichwassers und tropft entweder eine Indikatorflüssigkeit in die Probe oder taucht den Papiermessstreifen hinein. Anschließend wird die Farbe der Probe bzw. des Teststreifens mit einer Messskala vergleichen, die Auskunft über den pH-Wert erteilt. Diese Methoden bestimmen den pH-Wert zwar nicht so präzise wie andere Messverfahren, jedoch sind Messverfahren wie mit pH-Glaselektroden sehr viel aufwendiger.

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