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Ogon KoiDer Ogon Koi zeichnet sich durch seine goldene Farbe aus. Seine Oberfläche glänzt metallisch und ist immer einfarbig, wobei geringe Farbabweichungen möglich sind. Wichtig ist nur, dass die Farbe vom Kopf bis hin zum Schwanz ohne jegliche Schattierung verläuft. Der Ogon hat größere Brustflossen als andere Koi-Arten. Diese ähneln in ihrem Farbton der Farbe des Körpers und dürfen nicht durchsichtig sein. Seit geraumer Zeit werden auch silberfarbene Ogon-Koi gezüchtet, die unter dem Namen Hikari-Mujimono bekannt sind. Vom Ogon Koi gibt es sechs wichtige Variationen. Hierzu zählen, Platinum, Yamabuki, Hi, Orenji, Shiro und Nezu.

Ogon Koi leben überwiegend in sauberen, sauerstoffhaltigen Gewässern, deren Tiefe mindestens zwei Meter beträgt. In einer idealen Umgebung und bei Wassertemperaturen zwischen 18 und 22 Grad können sie bis zu 90 cm lang werden und mehr als 70 Jahre alt werden. Wenn die Wassertemperatur unter zehn Grad liegt, wird der Stoffwechsel der Ogon Koi reduziert. Um eine zu hohe Belastung der Fische vermeiden, sollte bei derart niedrigen Wassertemperaturen die Fütterung eingestellt werden. Auch in den Abendstunden sollte auf eine Fütterung verzichtet werden, da nachts die Verdauung langsamer abläuft. Der Ogon ist ein Allesfresser, daher ist unbedingt darauf zu achten, den Ogon Koi nicht zu überfüttern. Das Futter sollte auf das Gewicht des Koi abgestimmt werden. In den Aufzuchtgebieten Thailand, Japan, Singapur und Südafrika setzt man zur Fütterung bevorzugt Rädertierchen und Salinenkrebse ein.

Zu den typischen Krankheiten von Ogon Koi zählen bakterielle Infektionen, die sich mit Antibiotika allerdings gut behandeln lassen. Auch die Weißpünktchenkrankheit und die infektiöse Bauchwassersucht können beim Ogon Koi auftreten. Des Weiteren besteht – wie bei allen Koi – die Gefahr, dass der Ogon von Parasiten wie Fischegeln oder Karpfenläusen befallen wird. Ein Parasitenbefall äußert sich durch Symptome wie das fast regungslose Liegen auf dem Teichboden oder das Scheuern an Teichgegenständen. Rechtzeitig erkannt, kann auch ein Parasitenbefall in der Regel mit Erfolg behandelt werden.

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